Richtige Architekten

Richtige Architekten...

... sehen sich mit einer Menge Klischees konfrontiert. Ein paar haben wir hier zusammengestellt und machen gemeinsam mit Ihnen den Realitäts-Check.

Welche Stereotypen treffen zu, welche entbehren jeglicher Grundlage – und wodurch zeichnen sich richtige Architekten wirklich aus? Finden Sie es hier selbst heraus.

Wir wünschen Ihnen: Viel Spaß!

Klischee no. 1

Richtige Architekten

tragen immer schwarze Rollis.

typische Kleidungsstücke

Klischee no. 1

Richtige Architekten tragen immer schwarze Rollis.

Das ist falsch – und sowieso ein alter Hut. Denn in Wahrheit trifft dies nur für knapp ein Viertel aller Architekten zu. Weitere 40% bevorzugen blaue bzw. graue Rollis. Und über ein Drittel trägt gelegentlich auch mal was ganz anderes!

Zum Glück sind richtige Architekten Mitglied in der Architektenkammer: Sie räumt mit diesen und ähnlichen Vorurteilen durch zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit auf. So beeinflusst die Kammer die Wahrnehmung des gesamten Berufsstandes bei Politik, Wirtschaft und Verwaltung, öffentlichen sowie privaten Bauherren.

Klischee no. 2

Richtige Architekten

setzen alles auf eine Karte.

Formen der Altersvorsorge

Klischee no. 2

Richtige Architekten setzen alles auf eine Karte.

Korrekt! Und zwar – im übertragenen Sinne – auf die Mitgliedskarte der Architektenkammer.

Denn mit dieser Mitgliedschaft regeln sich viele Dinge ganz wie von alleine. Die Altersvorsorge zum Beispiel ist durch das berufsständische Versorgungswerk geregelt.

Zudem sind die in der Architektenkammer organisierten Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner automatisch auch gegen die Berufsunfähigkeit abgesichert. Eine Absicherung, die im Fall des Falles Gold wert ist.

Klischee no. 3

Richtige Architekten

haben blaues Blut.

Titel im Arbeitsleben

Klischee no. 3

Richtige Architekten haben blaues Blut.

Nicht zwangsläufig. Macht aber nichts, denn auch Kammermitglieder ohne adlige Abstammung dürfen einen Titel tragen. Und zwar einen, der in der Öffentlichkeit be- und anerkannt ist – keine Fantasie-Konstruktionen wie Dipl.-Ing. Arch. oder Freiraum-Designer. Zur besseren Unterscheidung haben wir Ihnen einige Beispiele zusammengestellt.

Die Titel Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt oder Stadtplaner sind echte Güte- und Qualitätssiegel – und ein wichtiger Beitrag zum Verbraucherschutz.

Denn diese geschützten Berufsbezeichnungen (selbstverständlich schließt dies die weibliche Form mit ein) darf nur führen, wer Mitglied in der Kammer und damit auch in die sogenannte Architektenliste eingetragen ist. Heißt: Wer einen dieser Titel führt, hat dokumentiert, dass er über das entsprechende Wissen, die notwendigen Fähigkeiten, ausreichende Praxiserfahrung sowie eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt. Somit kann der Verbraucher von diesen Personen qualitativ hochwertige Arbeit erwarten. Aus diesem Grund sorgt die Architektenkammer dafür, dass der Missbrauch dieser Berufsbezeichnungen sowie Zuwiderhandlungen gegen das Berufsrecht verfolgt werden.

Klischee no. 4

Richtige Architekten

sind Einzelkämpfer.

Dinge, die Architekten am liebsten gemeinsam machen

Klischee no. 4

Richtige Architekten sind Einzelkämpfer.

Ganz im Gegenteil: Richtige Architekten halten es wie die Musketiere. Sie wissen schon: einer für alle, alle für einen, Rücken an Rücken kämpfen und so weiter.

Dieser Zusammenhalt zeigt sich ganz besonders deutlich in der Architektenkammer. Denn als Vertretung für Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner stärkt sie den gesamten Berufsstand, setzt dessen Interessen durch und kreuzt notfalls auch einmal im Namen der Mitglieder die Klingen mit Verwaltung, Medien und Politik.

Als Netzwerk, das selbstverständlich von Vertretern der einzelnen Disziplinen geleitet wird, benötigt die Kammer den Rückhalt aller Mitglieder — ganz gleich, ob angestellt, beamtet oder selbstständig. Dabei gilt: Je mehr wir sind, desto mehr Gewicht hat die Stimme jedes Einzelnen.

Klischee no. 5

Richtige Architekten

sind Universalgenies.

Das können Architekten

Klischee no. 5

Richtige Architekten sind Universalgenies.

Ganz genau! Sie spielen bei der Umsetzung von Projekten nicht nur die erste Geige, sondern hauen auch mal auf die Pauke, wenn es sein muss. Zudem geben sie bei Bauvorhaben den Takt an und dirigieren die Gewerke.

Doch trotz ihrer vielen Kompetenzen: Es gibt Bereiche, in denen sogar richtige Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten und Stadtplaner Unterstützung benötigen. Zum Beispiel bei Fragen zu Honoraren, zum Vertrags- und Arbeitsrecht, zur Existenzgründung, zum Marketing, zu Auslandstätigkeiten oder zu besonderen Fachthemen.Diese Hilfe finden sie bei der Architektenkammer. Mit einer Kammer-Mitgliedschaft sind alle in diesen Berufsfeldern Tätigen daher richtig gut beraten.

Klischee no. 6

Richtige Architekten

sind Besserwisser.

Besserwisserthemen

Klischee no. 6

Richtige Architekten sind Besserwisser.

Naja, das ist genau genommen nicht ganz korrekt: Eigentlich sind richtige Architekten Immerallesvielbesserwisser und Immerallesvielbesserwisserinnen. So viel Zeit muss sein.

Warum das so ist? Ganz einfach: Die weiblichen und männlichen Mitglieder der Kammer verfügen über profunde Kenntnisse in individuellen Interessengebieten. Ergänzt wird dieses durch das umfangreiche Know-how, dass sie sich mittels des vielseitigen Fortbildungsangebots der Architektenkammer aneignen. Die Kammer bietet jährlich jede Menge berufsspezifische Seminare, Vorträge, Tagungen, Workshops, Symposien und Exkursionen an – sowie zusätzlich berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge. All diese Angebote nutzen Mitglieder der Kammer zu günstigen Mitgliederkonditionen. Darüber hinaus tragen das „Deutsche Architektenblatt“, Newsletter und Online-Angebote dazu bei, dass Mitglieder immer up to date sind.

Klischee no. 7

Richtige Architekten

stehen auf Miley Cyrus.

Was auch auf der Playlist steht.

Klischee no. 7

Richtige Architekten stehen auf Miley Cyrus.

Keine Ahnung, ob die aparte US-Amerikanerin durch die von ihr besungene Abrissbirne bei diesem Berufsstand besondere Sympathien hat. Ebenso wenig wissen wir, ob Innenarchitekten bevorzugt Gustav Mahler, Landschaftsarchitekten ausschließlich Glashaus und Stadtplaner nur der Band City lauschen. Wir wissen aber, dass bei unseren Mitgliedern in den »Charts der Widrigkeiten des Berufsalltags« ganz andere Dinge stehen.

Zwar müssen (Innen- und Landschafts-)Architekten sowie Stadtplaner auf dem Weg zum fertigen Projekt oftmals viele Hürden meistern: Aber als Mitglied der Architektenkammer stellen diese für sie keine unüberwindlichen Herausforderungen dar. Schließlich verfügen sie über jede Menge Know-how und erhalten jede Menge Unterstützung. Zudem sind Kammermitglieder bauvorlageberechtigt. Und geben damit den Ton an, wenn es darum geht, dass Bauherrenträume zu echten Hits und Evergreens werden – ganz egal, ob mit oder ohne Abrissbirne.